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Wetterballon startet an der Realschule Heepen

  • Writer: Volodymyr Diachenko
    Volodymyr Diachenko
  • Jul 11, 2025
  • 1 min read

Updated: Oct 2, 2025

Mit einem selbst ausgerüsteten Wetterballon wagten Schülerinnen und Schüler der Realschule Heepen ein ungewöhnliches Experiment: Sie schickten nicht nur Messgeräte, sondern auch Schokoküsse und Gummibärchen in die Stratosphäre – und die ganze Schule schaute staunend zu.


Ein Wetterballon ist ein mit Gas gefüllter Ballon, der mit Messgeräten ausgestattet wird. Diese erfassen Daten wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und Windgeschwindigkeit in bis zu 30 Kilometern Höhe. Solche Messungen sind unverzichtbar für eine präzise Wettervorhersage.


Am Projekt Wetterballon der Realschule Heepen beteiligen sich Schülerinnen und Schüler, die Veränderungen von Stoffen in der Atmosphäre erforschen wollen. „Wir nutzen den Wetterballon, um herauszufinden, ob sich Chemikalien oder Stoffe dort oben verändern“, erklärten sie.


Doch der Ballon dient nicht nur der Meteorologie. Auch wissenschaftliche Experimente stehen im Mittelpunkt. Eine Schülerin sagte: „Ein Wetterballon wird eingesetzt, um zu erforschen, wie sich etwas im Weltraum verhält.“


Die Projektgruppe befestigte zusätzlich eine Kamera am Ballon. Damit beobachteten sie, wie sich Flüssigkeiten, Schokoküsse und Gummibärchen in großer Höhe verhalten.









Günstig ist das Vorhaben nicht: Der Ballon selbst kostet rund 600 Euro, das Gas etwa 500 Euro und die Sonde sogar 1500 Euro. Trotzdem sind die Schülerinnen und Schüler begeistert. „Ich finde es cool, weil wir dadurch lernen können, wie sich Stoffe dort oben verhalten“, sagte einer von ihnen.


Am Mittwochmorgen ließen die Lehrkräfte den Wetterballon vom Sportplatz aus starten. Fast alle Klassen und ein Großteil der Schule verfolgten das Spektakel aufmerksam und begeistert.


 

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