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Profil: Warum Niklas vom Gymnasium auf die Realschule wechselte

  • Writer: Jolina P
    Jolina P
  • Oct 2, 2025
  • 2 min read

Der Name wurde aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert, um die Privatsphäre des Schülers zu wahren.  


Oftmals wird ein Schulwechsel vom Gymnasium auf eine Realschule mit schlechten Leistungen in Zusammenhang gebracht. Doch Niklas ist das perfekte Beispiel dafür, dass das nicht so sein muss.

 

Er ist 16 Jahre alt und seit dem achten Schuljahr an der Realschule Heepen. Nun besucht er die 9. Klasse. Schon am Gymnasium hatte er gute Noten. Er selber sagt: „Der Stoff war natürlich schwerer und ich war in manchen Fächern schlechter, aber man konnte nie von ‚schlechten Noten‘ sprechen.“

 

Eine Frage, die dadurch aufkommen kann, ist, warum er dann überhaupt gewechselt hat, wenn doch alles gut lief. Dazu sagt er, dass hier die Förderung besser auf seinen zukünftigen Traumberuf passt.


 

Mit Kursen und Weiterbildungsmöglichkeiten ist die RSH nämlich gezielter fördernd, um Leuten wie Niklas eine gute Vorbereitung zu ermöglichen. Denn sein Traum ist es, irgendwann eine Ausbildung im handwerklichen Bereich zu absolvieren. Da die RSH einige Technik-Kurse anbietet, erscheint Niklas diese Option vielversprechender.

 

Denn obwohl so ein Schritt im Leben beängstigend sein kann, traute Niklas sich, für seine Zukunft die Schule zu wechseln. Er selbst sagt, anfangs niemanden auf der Schule gekannt zu haben. Er schilderte außerdem, dass er sehr gut in der neuen Schule und der neuen Klasse angekommen ist, da er viele Freunde gefunden hat.

 

Er sieht die Zeit auf dem Gymnasium nicht als Zeitverschwendung oder als unnütz, da er sagt, dass seine Noten hier besser sind, weil viele Sachen wiederholt werden, die er zuvor am Gymnasium schon gehabt hatte.

 

Das ist ganz klar ein Vorteil des Wechsels. Jedoch gibt es auch einige Nachteile. So erzählte er mir, wie traurig er war, seine Schule zu verlassen, da er dort seit der fünften Klasse Freunde hatte.

 

Mit ihnen pflegt er jedoch immer noch den Kontakt, was ihm sehr wichtig ist.

 

Der Schulwechsel ist vielleicht emotional schwer, aber der Ablauf mit beiden Schulen soll hingegen reibungslos geklappt haben.

 

Bei ihm lief es so ab, dass er sich erst informierte, ob die Realschule noch einen Platz hatte, und er danach mit seiner alten Schule darüber redete.

 

Somit scheint es keine großen Anforderungen dafür zu geben. Du solltest jedoch nicht auf eine leistungsstärkere Schule wechseln, wenn du auf deiner jetzigen Schule schon schlechte Noten hast.

 

Anhand von Niklas’ Beispiel sieht man, dass der Schulwechsel nicht immer etwas mit Leistungen zu tun hat. Oftmals wechseln Leute auch schon aus dem Grund, dass die Schulen eine bessere Förderung anbieten.



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