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Europa erleben – Realschule Heepen startet Erasmus+ Austausch mit Spanien

  • Writer: Sofia Sgurski
    Sofia Sgurski
  • Nov 12, 2025
  • 3 min read

Zwölf Schülerinnen und Schüler der Realschule Heepen nehmen in diesem Schuljahr am Erasmus+ Schüleraustausch mit Spanien teil.


In den vergangenen Jahren fanden bereits erfolgreiche Projekte mit Schulen in der Türkei, den Niederlanden, Frankreich, Griechenland und Zypern statt. Nun wurde die Zusammenarbeit mit einer Schule in Olot, einer Stadt im Nordosten Spaniens mit rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und vier Vulkanen, gestartet.


Anfang Dezember werden zunächst zwölf spanische Gastschülerinnen und -schüler sowie zwei Lehrkräfte aus Olot nach Bielefeld kommen. Sie lernen den Unterrichtsalltag und das Leben in deutschen Gastfamilien kennen. Im Gegenzug reist das Heeper Erasmus+-Team Ende April nach Spanien, um dort die Partnerschule und die Familien vor Ort zu besuchen.


Rihards Dimants aus der 9c freut sich besonders darauf, neue Freunde kennenzulernen und über den spanischen Alltag und die Kultur zu lernen. „Ich finde den Austausch perfekt dafür, da wir nicht nur schulische Sachen machen werden, sondern auch zusammen wohnen und Sachen gemeinsam in der Freizeit machen werden.“ Er hat keine Angst, Englisch zu benutzen und hat Hoffnung, dass sein Gastschüler ähnlich tickt wie er. 


Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union, das Schülern, Studierenden, Auszubildenden, Lehrkräften und jungen Menschen die Möglichkeit bietet, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Das Programm fördert den Austausch zwischen verschiedenen Ländern, das Kennenlernen anderer Kulturen und Sprachen sowie die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.


Erasmus+ bietet viele Chancen. Man lernt eine neue Sprache besser, weil man sie im Alltag benutzt, und man wird selbstständiger, da man sich in einer fremden Umgebung zurechtfinden muss. Außerdem lernt man neue Freunde kennen und entdeckt, dass Schule, Familie und Freizeit in anderen Ländern manchmal ganz anders, aber auch gar nicht so verschieden sind. Viele Teilnehmende sagen später, dass Erasmus+ sie mutiger, offener und neugieriger gemacht hat.


Auch die Finanzierung ist gut geregelt. „Wir bekommen als Schule Gelder von Europa, die wir dann für diese Reisen verwenden können,“ erklärt Herr Heidemann.“ Besonders wichtig ist ihm, dass niemand ausgeschlossen wird. „Es muss keiner zu Hause bleiben, weil das Geld zu Hause knapp ist. Das ist ja auch die Idee – Europa zu ermöglichen, auch für die, die es sonst vielleicht nicht erleben könnten.“


Teilnehmende können ein Auslandssemester an einer Partnerhochschule verbringen, Praktika in Unternehmen machen oder sich bei sozialen und kulturellen Projekten engagieren. Auch Lehrkräfte und Jugendbetreuer profitieren von Erasmus+, indem sie an Fortbildungen oder an Austauschprojekten teilnehmen. Auf diese Weise wird nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch die Fähigkeit, selbstständig und vielseitig zu handeln.


Auch an unserer Schule gibt es Erasmus+-Projekte. Schülerinnen und Schüler können an Austauschprogrammen mit Partnerschulen in anderen europäischen Ländern teilnehmen. „Jetzt aktuell geht es um das Thema Migration, also letztlich Einwanderungsgeschichten und auch Flucht. Wir hatten auch schon erneuerbare Energien und Umwelt ganz groß“, erläutert Herr Heidemann. Dabei lernen die Teilnehmenden nicht nur die Sprache, sondern auch den Alltag und die Kultur der Partnerländer kennen. Die Erfahrungen reichen von Schulprojekten bis zu Ausflügen und Freizeitaktivitäten.


Fünf Schüler:innen besuchten März 2023 eine Schule in Portugal.


Viele Schülerinnen und Schüler behalten ihre neuen Freundschaften lange, laut Herr Heidemann. „Ich weiß von vielen, die bei Erasmus mitgemacht haben, dass da ganz viele Freundschaften entstanden sind, die teilweise ein Leben lang halten.“ Er betont außerdem, wie sehr die Schüler persönlich wachsen: „Man nimmt jemanden bei sich auf oder wohnt in einer fremden Familie – das ist erstmal ein großer Schritt, aber man wächst da unheimlich dran.“


Und auch sprachlich bringt das Programm Vorteile: „Man merkt, dass das Englisch richtig gut wird, dass man Hemmungen abbaut und sich einfach traut zu sprechen.“

Erasmus+ zeigt, dass das Lernen nicht nur in der Schule passiert. Man lernt genauso viel, wenn man reist, neue Menschen trifft und andere Lebensweisen kennenlernt. Außerdem versteht man besser, was Europa eigentlich bedeutet – nämlich Gemeinschaft und Zusammenhalt.

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