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Austausch verbindet: Spanische Gäste bei deutschen Familien

  • Writer: Sofia Sgurski
    Sofia Sgurski
  • Dec 9, 2025
  • 2 min read

Updated: Jan 15


In diesem Jahr hatte unsere Schule besonderen Besuch. Eine Gruppe spanischer Schülerinnen und Schüler verbrachte mehrere Tage bei deutschen Gastfamilien. Für viele war es das erste Mal, so weit weg von zuhause zu leben, und für die deutschen Familien eine spannende Erfahrung, eine andere Kultur ganz nah kennenzulernen. Um herauszufinden, wie beide Seiten den Austausch erlebt haben, habe ich mehrere Schülerinnen und Schüler interviewt. Ihre Eindrücke, Überraschungen und schönsten Momente habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.


Schon vor Beginn des Austauschs waren viele aufgeregt. Die deutschen Kinder erzählten, dass sie sich zwar sehr gefreut haben, aber auch nervös waren, da sie nicht genau wussten, was auf sie zukommt.


Einer RSH-Schüler sagte, „Ich war unsicher, ob ich ein guter Gastgeber bin, aber ich wollte auf jeden Fall mein Bestes geben.“


Auch die spanischen Gäste waren gespannt und ein bisschen unsicher, da alles neu für sie war.


„Alles war anders als zuhause, deshalb hatte ich am Anfang ein bisschen Angst.“


Die erste Zeit war für alle besonders. Anfangs waren viele noch schüchtern, doch mit der Zeit fühlten sich alle sicherer. Die spanischen Schülerinnen waren vor allem vom deutschen Alltag überrascht, zum Beispiel von den frühen Essenszeiten und der genauen Planung des Tages. Eine von ihnen sagte.



„In Deutschland ist alles sehr organisiert, das war für mich ungewohnt,“ sagte ein spanischer Gastschüler.


Auch die deutschen Schüler:innen machten neue Erfahrungen. Sie erzählten, dass es interessant war, plötzlich Verantwortung zu übernehmen und jemandem den eigenen Alltag zu zeigen.


Ein RSH-Schüler meinte, „Es war komisch, aber auch cool, jemanden aus einem anderen Land bei sich zuhause zu haben.“


Im Alltag verbrachten die Gastfamilien viel Zeit miteinander. Es wurde gemeinsam gegessen, geredet oder etwas unternommen. Dabei bemerkten alle Unterschiede zwischen den Kulturen, zum Beispiel beim Essen oder bei Gewohnheiten.


Eine spanische Schülerin erklärte, „Das Essen war anders als bei uns, aber ich fand es spannend, Neues auszuprobieren.“


Die Verständigung funktionierte besser als erwartet. Meistens wurde Englisch gesprochen, manchmal halfen auch einzelne Wörter oder Gesten.


„Man muss nicht alles perfekt sagen, Hauptsache man versteht sich,“ erklärte ein deutscher Teilnehmer.


Natürlich gab es auch kleinere Schwierigkeiten, wie Heimweh oder Sprachprobleme. Diese konnten jedoch meist durch Gespräche gelöst werden. Besonders die Unterstützung der Gastfamilien half dabei sehr. Eine spanische Schülerin erzählte, dass ihre Gastfamilie sehr warm und hilfreich war, vor allem wenn sie etwas nicht verstanden hat.


Zu den schönsten Momenten gehörten ruhige Abende, Gespräche im Alltag und kleine gemeinsame Erlebnisse in der Gastfamilie. Der Abschied fiel vielen schwer, da die Zeit sehr schnell verging.


Ein deutscher Schüler sagte, „Die Woche ging viel schneller vorbei, als ich gedacht habe.“


Am Ende waren sich alle einig: Der Austausch war eine besondere Erfahrung. Alle haben viel gelernt und würden wieder an einem Austausch teilnehmen. Die spanischen Schülerinnen freuen sich besonders auf den Gegenbesuch, während die deutschen Schüler stolz darauf sind, Gastgeber gewesen zu sein.


Während des Ausflugs in Münster konnten die spanischen Gastschüler:innen das erste Mal im Leben eislaufen.
Während des Ausflugs in Münster konnten die spanischen Gastschüler:innen das erste Mal im Leben eislaufen.

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